Was nützt die Liebe in Gedanken
01.05.05 – 14:00
Der Film erzählt die Geschichte von mehreren jungen Menschen die alle ihre eigenen Einstellungen zur Liebe haben und versuchen, mit sich selbst und der Liebe zurecht zu kommen. Schauplatz ist ein Landhaus ausserhalb von Berlin im Jahre 1927. Trotz diesem eher antiquierten Setting werden aber das zeitlose Thema gut behandelt. Auch wenn es teilweise doch etwas langatmig dahergeht wird man für die Zeit, die man mit diesem Film verbringt sehr gut entlohnt.
Man erhält wunderschöne Bilder, vielleicht die schönsten die ich seit langer Zeit gesehen haben und wunderbare Farben und Kameraeinstellungen. Es gibt Szenen in die man sich regelrecht verlieben kann. Und auch wenn nicht immer viel Handlung oder Dialog dabei ist, so kann man sich doch einfach nur so an der Kunst der Bilder erfreuen.
Die Schauspieler sind allesamt genial und spielen ihre Rollen grandios. Das ist großes Kino.
Wenn man dann die erste halbe Stunde erlebt hat gewinnt der Film an Fahrt und wird wirklich interessant. Man erhält ein paar wunderbare Denkanstöße (die mich jetzt immernoch beschäftigen) und es wird ein großartiger Spannungsbogen gezogen.
Der Film einfach nur absolut empfehlenswert.

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